Die Sommerfreizeit Scharbeutz 2018 vom

30.06.2018 bis 15.07.2018  war ein voller Erfolg!

-Nachfolgend das Tagebuch der Freizeit-

Das Scharbeutz - Tagebuch der Sportjugend Uelzen

Sportliche und sonnige Aussichten

100 Jugendliche der Sportjugend Uelzen starteten nach Scharbeutz

 

Aufatmen bei der Uelzener Sportjugend, die sich nach dem Sommertag am diesjährigen Siebenschläfertag an die dazugehörige Bauernregel klammert:

 

Jetzt wird sieben Wochen die Sonne scheinen. Am heutigen Sonnabend geht es für die Uelzener zum 15-tägigen Ferientrip nach Scharbeutz an die Ostsee, wo es im vergangenen Jahr mieses Wetter gab.Über 100 Teilnehmer im Alter zwischen neun und 14 Jahren sowie rund 30 Betreuer aus den Sportvereinen des Landkreises werden auf dem Gelände der Jugendherberge Scharbeutz-Strandallee traditionell ihre Zelte aufschlagen.

 

Es winkt ein buntes und über-wiegend sportliches Freizeitprogramm. Eine Sporthalle auf dem Gelände und der Strand direkt vor der Haustür bieten dafür beste Rahmenbedingungen.

 

Die Sportjugend Uelzen hat einen ganzen LKW voller Geräte und Spiele dabei. Zusätzlich werden Bastelaktionen und Brett-/Gesellschaftsspiele angeboten. Neu ist eine „Entspannungs-Lounge“.

Dazu stehen drei große Ausflüge an.

 

Zu Fuß geht es in den Hansa-Park und in die Ostsee-Therme, mit dem Bus wird die Sportjugend zu einer Abendvorstellung der Karl-May Fest-spiele in Bad Segeberg reisen.

 

Am 15. Juli geht es zurück nach Uelzen. Bis dato wird die Sportjugend wie gewohnt in einem täglich erscheinenden AZ-Tagebuch über die Aktivitäten in Scharbeutz berichten.

LKW-Panne zwingt zum Umladen

"Anfahrtspech"

Einen denkbar ungünstigen Start erwischt die Sportjugend Uelzen bei der Anreise nach Scharbeutz. Dabei trifft es nicht die beiden Reisebusse mit den Kindern an Bord – diese erreichen ihr Ziel sicher und nach Zeitplan.

 

Betroffen ist der LKW mit dem gesamten Spiele- und Ausrüstungsinventar der Sportjugend. Am Freitagvormittag noch pünktlich in Uelzen gestartet, ist die Fahrt bereits nach wenigen Kilometern in Jelmstorf beendet. Diagnose: Loch in der Kraftstoffleitung. Reparatur erst am Montag möglich.

 

Kurzerhand muss ein Ersatzfahrzeug angemietet werden. Nach einer schweißtreibenden Umladeaktion erreicht der LKW schließlich mit vier Stunden Verspätung Scharbeutz. Bis spät in die Nacht baut das Betreuerteam das Lager auf.

 

Von all dem merken die Kinder natürlich nichts. Sie steigen bei besten Wetter und gut gelaunt am Sonnabend um 16 Uhr in Scharbeutz aus den Bussen. Nach dem üblichen Gewusel bei der Koffer-suche und beim Bettenbau erkunden die „Teilis“ gleich einmal das Gelände. Pünktlich zum Abendbrot haben sich alle wohnlich eingerichtet. Und der zweiwöchige Urlaub kann beginnen!

 

120 Uelzener in Zweierreihen – ein echter Hingucker

Heißer Ausflug in den Hansa-Park / Wasser-Fahrgeschäfte

kommen besonders gut an

Die erste Nacht in Scharbeutz verläuft ruhig, lange bleiben die Teilis (so werden die Jugendlichen hier genannt) in den Zelten wach, kommen untereinander ins Gespräch und lernen sich besser kennen. Trotz-dem sind am nächsten Morgen bereits erste Kinder um 6 Uhr wach und warten auf das Frühstück.

 

Doch die Betreuer bleiben entspannt. „Noch zwei Tage, dann wird niemand mehr um 6 Uhr wach sein!Ganz im Gegenteil  es wird eher die Aufgabe sein, die Teilis pünktlich zum Frühstück aus dem Bett zu bekommen“, beruhigt Betreuer „Schrubbel“ den Neu-Betreuer Moritz, der sich durch die frühe Bewegung auf dem Gelände durchaus gestört fühlt.

 

Fast pünktlich gegen 10 Uhr setzt sich die Sportjugend Richtung „Hansa-Park“ in Bewegung. Die rund 5 km lange Strecke wird natürlich zu Fuß bewältigt – den Urlaubern bietet sich ein imposantes Bild, als die rund 120 Uelzener in Zweierreihen durch Haffkrug marschieren. Im Hansa-Park erleben die Teilis einen schönen und besonders heißen Tag, an dem besonders die Fahrgeschäfte mit Wasser natürlich sehr beliebt sind.

 

Die Teilis  Beeke  Constantin, Hannah Kelle, Finja Constantin und Lotta Inken Gerwin haben bei ihrer Fahrt durch die Wildwasserbahn besonders hohen Puls. Ihr Boot bleibt auf dem Weg nach oben stecken, schnell werden sie aber vom Personal befreit und müssen zu Fuß den Abstieg von der Rutsche antreten. Die Mädels nehmen es cool – nach dem Abstieg stellen sie sich gleich wieder an.  Diesmal  kommt ihr Boot ohne Proble-me durch.

Der Rückmarsch zum Abendbrot ist ziemlich anstrengend. Nach einem ganzen Tag im Park und den erfreulich warmen Temperaturen sind alle Kinder ziemlich geschafft.

Trotzdem gehen rund 50 Kids nach dem Abendbrot noch einmal zum Strand. Das Wasser erfrischt und nach einer Dusche im Lager treten alle Teilis geschafft, aber zufrieden die Nachtruhe an.

 

An diesem Abend wird auch erstmalig wieder der Postboote eingesetzt. Dieser verteilt kleine Briefchen, die die Teilis sich untereinander in den Zelten schreiben. Die Vorbereitungen darauf verlaufen schwierig. In Zeiten von Handys haben nicht viele Kinder Stift und Zettel dabei. Viele müssen sich das Equipment erst leihen. Handys haben die Teilis zwar überwiegend alle mit – doch diese werden von den Betreuern zur Nachtruhe eingesammelt.

Paddeln auf XXL-Board

Stand up paddeling kommt besonders gut an

Auch am dritten Tag erwacht die Sportjugend bei Vogelzwitschern und Sonnenschein. Am Frühsport nehmen um 7 Uhr morgens 21 Teilis teil. Betreuerin Sophi leitet die Veranstaltung. Geschlossen geht es nach dem Frühstück an den Strand. Highlight ist ein Riesen-SUP (Stand up paddeling-Brett), auf dem sechs Kinder gleichzeitig paddeln können. Unter Anleitung der Betreuer Viktor und Miles haben sie den Dreh schnell raus. Weitere neue Strandspiele wie „Rampshot“ und „Janjam“ finden großen Anklang. Letzteres bleibt den Teilis fast komplett verwehrt. Denn die Betreuer finden das Spiel so spaßig,dass Sie fast durchspielen. Dies ist natürlich grundsätzlich anders gedacht – die Betreuer dienen als Animateure und sollen die Teilis bei den Spielen anleiten und einbeziehen und nicht alleine spielen! Mittags gibt es Tortellini mit Sahnesauce, als Nachtisch Schokopudding. Am Nachmit-tag dann die erste Rallye. Zelt-weise treten die Teilis gegeneinander an. Gestellt werden kleine Aufgaben und Fragen, die immer eine Person aus dem jeweiligen Zelt beantworten muss. Wegen der Hitze wird das Spiel für eine halbstündige Trinkpause unterbrochen. Am Ende gewinnt das Zelt „Automatix“ von Betreuer Adi. Dazu gehören die Teilis Timon Penzhorn, Hans Her-gen Petersen-Schulze, Lennart Penz, Lucien Lüneborg, Jannis Garbe-Emden, Cedric Grabow, Tristan Beensen und Niklas Brucker. Apropos „Automatix“: Die Zeltnamen definieren sich aus dem Freizeitmotto „Asterix und Obelix“.

Nach dem Abendessen findet die erste Taschengeldausgabe statt. Betreuer Mario ist verwundert, die Kinder heben nicht viel Geld vom Konto ab. Entweder sind sie besonders sparsam oder die Oma hat einen Schein extra in den Koffer gepackt. Anschließend wandert die Truppe gemeinsam in die Stadt. Traditionell gibt es im Eiscafe „Bei Mario“ eine Kugel Eis. Die Sorte „Cookies“ ist in diesem Jahr der Renner.

 

Das Aufräumkommando rückt an!

Frühsport, Strand, Lagertänze und Hamburger

Sportlich starten die Uelzener am vierten Tag in den Morgen. Betreuerin Suffi arbeitet am Strand mit der Koordinations-leiter und die neun Mädchen, kommen um 7 Uhr morgens freiwillig ganz schön ins Schwitzen. Nach dem Frühstück geht es sportlich weiter. Die Betreuer Mario, Viktor und Miles bieten einen Grundkurs im Stand up paddeling an. Zeltweise nehmen die Teilis daran teil. Der Rest bleibt im Lager und kann sich an Outdoor-Spielen probieren,die von den Betreuern Käthe, Neo, Moritz, Vigi und Heiner angeleitet werden.

So ganz nebenbei räumen die Teilis auch die Zelte auf. Es geht das Gerücht um, dass es einen ersten Stubendurchgang der Motzer geben wird. Die saubersten Zelte bekommen einen Preis, der letzte Platz muss einen Tischdienst mehr machen. Am Nachmittag haben die Teilis frei, viele starten in die Stadt, andere gehen an den Strand. Der Rest sucht sich ein schattiges Plätzchen und genießt den Nachmittag.

Um 17 Uhr beginnt das traditionelle Battle: Motzer gegen Teilis. In verschiedenen Spielen kämpfen zufällig aus-gewählte Betreuer und Teilnehmer gegeneinander. Im ersten Spiel muss von einem Keks möglichst viel abgeknabbert werden, dieser aber nicht zerbrechen. Die Motzer siegen und führen nun. Zum Abendbrot werden Hamburger am Fließband gefertigt. Es muss schnell gehen, denn schließlich wollen 100 Kinder satt werden. Die gute Stimmung überträgt sich auf den Abend –erstmalig werden die Lagertänze einstudiert. Kurz vor der Nachtruhe dann noch eine Gute-Nacht-Runde. Wer Lust hat, kann sich in einem großen Kreis von den anderen in die Nacht verabschieden.

 

Pädagogische Handypause

Chaotisches Chaos-Spiel

Am 4. Tag wird es chaotisch. Auf dem „Activity Bord“ (hier können die Kinder immer sehen, was am aktuellen und nächsten Tag geplant ist) steht für den Abend das „Chaos-Spiel“ an – eine lange nicht mehr angebotene Rallye. Doch der Name scheint für den gesamten Tag Programm zu sein. Schon beim Basteln am Vormittag fehlen die Bastelpappen. Kurzfristig muss improvisiert werden.

Dann folgt der erste „handyfreie Nachmittag“. Die Telefone werden eigentlich von den Betreuern nur zur Nachtruhe eingesammelt. Doch dieses Mal soll sich der Nachwuchs mit Spielen oder der Kontaktpflege beschäftigen und nicht abgelenkt sein. Das Verständnis ist bei den Teilis sehr gespalten. Viele haben mit dieser Regelung keine Probleme, holen sie ihr Handy morgens generell selten ab und lassen es lieber beim Zeltbetreuer. Die meist Älteren können sich damit weniger anfreunden. Die Betreuer sind von ihrer neuen Regelung hingegen begeistert, da die Maßnahme pädagogisch sehr wertvoll ist.

Am Abend dann das besagte Chaos-Spiel. Zehn Gruppen müssen auf dem Gelände versteckte Nummern finden. Der rückseitige QR-Code muss gescannt und zusätzlicher ein fünfstelliger Code auswendig gelernt werden. Dieser wird dann bei der Spielleitung vor-getragen. Ist der Code richtig, wird gewürfelt und die nächste Nummer gesucht. Leider erlauben sich scheinbar andere Reise-Gruppen auf dem Gelände einen Spaß und reißen einige Nummern ab. Deprimiert kommen immer mehr Gruppen zurück zur Spielleitung, weil die Suche ergebnislos verläuft. Als dann auch noch eine fremde Reisegruppe den Teilis verbietet, hinter ihren gemieteten Zelten nach den Zahlen zu suchen, muss das Spiel abgebrochen werden.

Rückenschule ist das A und O

Sportjugend tut etwas für ihre aufrechte Körperhaltung

Große Wetter-Überraschung und kein herrlicher Sonnenschein an Tag fünf der Scharbeutz-Freizeit. Den ganzen Tag weht ein leichter Wind, und die Sonne will nicht so recht raus kommen. Doch die Sportjugend ist ganz froh, dass die Sonne mal nicht so brennt. Und das Betreuer-Team kann endlich einmal ein paar Aktivitäten nachholen, die aufgrund des tollen Wetters bisher immer wieder verschoben wurden. Sport in der Halle zum Beispiel. Am Nachmittag wird Fußball gespielt, abends bietet Betreuerin Jana eine Rückenschule an, anschließend geht’s bei Betreuerin Anja mit Zumba weiter. Beide brennen für ihren Beruf bzw. ihr Hobby. Für die ausgebildete Physiotherapeutin Jana ist der richtige Umgang mit dem Rücken eine Herzensangelegenheit. „Das Bewusstsein für eine aufrechte Körperhaltung und diese bereits in der Jugend zu vermitteln, ist in der Gesundheitsprophylaxe von wichtiger Bedeutung.“

Auch Betreuerin Anja freut sich über die Zumba-Stunde: „Endlich kann man sich mal wieder richtig auspowern“. Die Teilis danken es mit reger Teilnahme. Über 30 Sportler nehmen jeweils an den beiden Kursen teil.

Im ewigen Duell Teilis gegen Motzer werden an diesem Tag sogar zwei Battles gespielt. Die Kids setzen sich beim Völkerball am Strand durch, im Lager gewinnen wiederum die Betreuer beim Spiel „Ich packe meinen Koffer“. Neuer Spielstand: 4:2 für die Erwachsenen. Am Wochenende gibt’s das nächste Highlight: Es geht zu den Karl May-Festspielen nach Bad Segeberg.

800 Kilo-Koloss ist der absolute Renner im Camp

Nichts kommt so gut an wie die gute alte Tischtennisplatte

Das beliebteste Sportgerät der Freizeit steht mitten im Lager, ist aus Beton, wiegt rund 800 kg und klappert ziemlich laut, wenn man es nicht richtig trifft. Dabei handelt es sich nicht um eines der innovati-ven, mitgebrachten Trendsportgeräte: Es ist die gute alte Tischtennisplatte. In diesem Fall eine Outdoor-Version aus Beton. Gespielt wird kein klassisches Tischtennis, sondern eine Tischball-Runde mit Händen, einem Fußball oder Basketball. Und mitmachen darf wirklich jeder. Ob groß oder klein, Junge oder Mädchen, Teili oder Betreuer. Beim Tischball sind alle gleich. Fünf bis sechs Leute tummeln sich eigentlich immer an der Platte, zu Spitzenzeiten können es sogar 40 Personen sein.

Wer den Ball nicht auf die andere Seite bringt, ist raus. Irgendwann bleiben zwei Leute über. Sie spielen im Finale, bis einer drei Punkte hat. Danach geht es mit dem Hinweis „Anbau“ wieder von vorne los. Wer auf die neue Runde wartet, kommt mit den anderen ins Gespräch und quatscht, bis es endlich wieder losgeht. Die Regeln sind eindeutig und werden wie selbstverständlich eingehalten.

Besonders groß ist die Runde immer dann, wenn Betreuer Maik mitspielt – wann hat man schon mal die Chance, einen Erwachsenen aus dem Rennen zu schmeißen. Insgesamt ist die Stimmung auf der Freizeit nach wie vor sehr ausgelassen. Vor allem an Tag 7 und dem Besuch der Karl-May Festspiele

Knallende Colts, galoppierende Rothäute

Karl-May-Spiele bringen Sportjugend und ihre Betreuer in Verzückung

Starkes Stück. Der Besuch der Karl-May-Spiele kommt bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gut an. Denn die Aufführung „Winnetou und das Geheimnis der Felsenburg“ bringt die Uelzener in Verzückung. Selbst so erfahrene Betreuerhasen, die teilweise seit Jahrzehnten die Freizeiten mitorganisieren, haben dieses Spektakel ganz selten erlebt. Denn es ist ein nur sel-ten aufgeführtes Stück, das in Mexiko spielt und erst zum dritten Mal in der Geschichte der Spiele gezeigt wird.Knallende Colts, galoppierende Rothäute, große Explosionen und packende Zweikämpfe. Das ist das Flair der Karl-May-Spiele. Einziger Wermutstropfen. Das anschließende Feuerwerk fällt aufgrund der Trockenheit und des starken Windes aus. Auf die romantische Stimmung bei Sonnenuntergang müssen die Uelzener leider verzichten.Aber nicht auf die Sonne. Denn auch zu Beginn der zweiten Woche setzt sich das Traumwetter fort.

Perfekt, um nach dem Frühstück ein paar Outdoor-Spiele zu starten. Diskgolf, Wikingerschach oder Bumperball erfreuen sich großer Beliebtheit. 50 Kinder quetschen sich auf dem Sportplatz nach und nach in die zehn aufgeblasenen „Balls“. Im fünfminütigen Spiel sollen eigentlich Tore her. Doch manchmal ist der kleine Fußball auf dem Feld eher Nebensache, und das Gegeneinanderlaufen und durch die Gegend fliegen, dabei aber weich zu landen, weitaus faszinierender.

Um die steigenden Temperaturen auszunutzen, wird nachmittags die Wasserrutsche aufgebaut und diese auch noch mit Seife beschmiert. Gleichzeitig schallen die Ansagen des fantastischen Moderators Matte durchs Lager, der die Pool-Wasserballmeisterschaft kommentiert. Mit viel Geplansche, Anfeuerungsrufen und engagiertem Schiedsgericht geht es heiß her.

Nach einem Bade-Strandgang und dem Abendessen können sich die Teilis am Strand noch beim „Kinball“ Vergnügen oder ihre Haltung beim Rückenfit-Kurs stärken. Ein gemeinsamer Lagertanz beschließt den Tag, an dem alle meist vergnügt und aktiv teilnehmen. Der Grund dafür könnte eventuell darin liegen, dass nach dem Mittag die Handys eingesammelt und bis Montagmorgen einkassiert wurden. Oder aber es motivieren das fantastische Wetter und das vielseitige sportliche Angebot.

Bastelaktionen für Kreative und Neugierige

T-Shirts, Beutel, Handtücher – Textilfärbung bringt Farbe in den bunten Alltag

Nanu., am zehnten Tag wachen Teilis und Betreuer auf und es ist überraschend frisch und windig. Der Himmel ist zugezogen, aber etwas Sonnenpause schadet hier keinem Kopf. Nach dem Frühstück werden verschiedene Bastelaktionen für Kreative und Neugierige angeboten. Auf dem Platz draußen wird eine Batik-Station (Textilfärbeverfahren) aufgebaut, die großen Anklang findet. Weiße T-Shirts, Beutel, Handtücher und Socken wer-den in vier verschiedenen Farben und interessanten Musterkombinationen verziert. Der nach dem Waschen entstandene Rosastich in jedem Wäschestück sieht aber auf gebräunter Haut sehr kleidsam aus. Nebenbei gibt es die Möglichkeit, mit Perlen Freundschaftsarmbänder als kleine Erinnerung an die schöne Frei-zeit zu basteln oder seine Finger mit Scoubidou zu beschäftigen. Leider ist nach dem Mittagessen der Himmel noch nicht aufgezogen und das angekündigte Wasserballfinale muss verschoben werden. Dafür beschäftigen sich die Teilis selbstständig auf dem Platz mit verschiedenen Outdoorspielen wie Wikingerschach oder Boccia.

 

Für die ruhigeren Gemüter gibt es im Spielezelt diverse Brettspiele, unter anderem tobt beim „Hotel“-Spiel ein erbitterter Kampf um die größten und teuersten Häuser. Nach dem Abendessen sind alle Spieler gestärkt, und es geht mit 20 Kindern in die Jugendherbergshalle zu einem rasanten Gerätebrennballspiel. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die minimalen Süßigkeitenvorräte durch einen Einkauf im Bauchladen noch mal aufzufüllen. Mit einem glorreichen Sieg im Riesen-Vier-gewinnt gehen die Teilis einen weiteren Schritt in Richtung Sieg im ewigen „Schlag den Motzer“-Duell. Mit zwei Runden Lagertanz geht ein ruhiger Tag zu Ende, dafür war abends noch etwas mehr Kraft, um im Zelt noch zu quatschen.

Traumfänger aus Fäden und Federn

Outdoor-Spiele, Hallenfußball und WM-Halbfinale

Dienstag, der elfte Tag der Freizeit, startet mit überraschend heiterem Himmel und einer leichten Briese. Nach dem Frühstück pilgern die ersten zwanzig Kinder mit SUPs (Stehpaddeln) zum Strand –bei 18 Grad eine kühle Angelegenheit. Der Spaß kommt trotzdem nicht zu kurz. Durch zunehmenden Wind und Wellengang müssen die Teilis immer mehr Kraft aufbringen, nach zwei Stunden ist Schluss, die meisten Gesichter sehen durchgefroren, aber glücklich aus. Nebenbei spielen die Wartenden oder Kaltwasser-Scheuenden eine Runde Volleyball im feinen Sand. Im Lager gibt es morgens das Angebot, sich einen Traumfänger aus bunten Fäden, Federn und Perlen zu basteln – für süße Träume im Lager und später für zuhause. Gleichzeitig läuft ein Blitz-turnier im „Vier gewinnt“, in einer spannenden Meisterschaft setzt sich Marten durch. Nach dem Mittag und einer kleinen Erholungspause schnüren sich die Fußballtalentierten die Hallenschuhe, die Motzer machen sich auch bereit und die Kicker pilgern in die Jugendherbergshalle zum Spiel Motzer gegen Teilis. Unter großen Anfeuerungsrufen gewinnen die Kids das ers-te Spiel, die Betreuer revanchierten sich aber im zweiten Match.

 

Im Speisesaal läuft gleich-zeitig ein Quizbewegungsspiel „1, 2 oder 3“, bekannt aus dem Fernsehen. Die Teilis können durch Wissen in den Bereichen Asterix und Obelix, Tierreich, Disney und vieles mehr Punkte sammeln. Dazu muss man sich vor der richtigen Antwort platzieren, die drei Möglichkeiten werden von einem Beamer an die Wand geworfen. Mit viel Spaß, Musik und Rätselraten setzt sich das Team mit Paula, Justus, Finnja, Lotta, Anna-Maria und Carla als Gewinner durch. Bis zum Abendbrot wird die Freizeit bei Sonnenschein mit einem Stadtgang, Outdoor-Spielen oder Ausruhen im Zelt überbrückt.

 

Nach dem Abendbrot ist im Speisesaal wieder die Leinwand aufgebaut, das erste WM-Halbfinale wird gezeigt. In der Sporthalle wird Turnen mit Viki angeboten, rund 25 Kinder machen begeistert mit und verbessern ihre Vorwärts-, Rückwärtsrollen. Einige lernen sogar den freien Handstand oder an der Wand. Der Tag wird beschlossen mit einer Gute-Nacht-Runde der Teilis.

XXL-Wackelturm

Erst Therme, dann Riesenjenga

Erst-mals richtiger Regen am 12. Tag der Scharbeutz-Freizeit! Der Fußmarsch in die Ostseetherme entfällt daher, die Kinder werden auf zwei Kleinbusse und einen PKW aufgeteilt und in kleinen Gruppen zur Therme gefahren. Dort angekommen, mischen sich die Teilis schnell unter die vielen Besucher, und los geht der Badespaß: Erholung im Salzwasser, Planschen im großen Becken oder Ausspannen im Whirlpool. Die Attraktionsrutsche ist leider gesperrt und bei der anderen bildet sich eine lange Schlange, aber der Spaß kommt trotzdem nicht zu kurz. Zum Mittagessen werden Lunchpakete aus der Ju-gendherberge verdrückt oder oder im Thermenrestaurant gespachtelt. Nach fünf Stunden geht es bei Wind und leichtem Regen zu Fuß auf der Promenade entlang zurück zum Camp.

 

Nach dem warmen Abendbrot folgt die nächste Runde „Schlag den Motzer“. Spiel des Tages ist Riesenjenga, der Turm ist auf der Tischtennisplatte aufgebaut. In einem wirklich wackeligen Match setzen sich die Motzer nach 45 Minuten durch. Danach spielen noch einige in der Halle Kinball.

 

Meterweiter Vorsprung beim Kirschkern-Spucken

"Bewegungsreicher Tag"

Bei strahlender Sonne und blauem Himmel erwachen die Teilis am 13. Tag. Dementsprechend wird ein umfangreicheres Draußenprogramm angeboten. Nach dem Frühstück geht es zum Strand, wo rund 20 Kinder das erste Mal Beachvolleyball spielen. Sie lernen die richtige Armhaltung, Schlagvarianten, und hinterher wird im Team über das Netz gespielt. Baden im Meer ist natürlich auch erlaubt, wobei das Wasser überraschend frisch ist. Im Wasser sind auch zwei große Reifen, auf denen viel geturnt werden kann.

 

Die wenigen im Lager Verbliebenen spielen ein wenig, ruhen sich aus oder beschäftigen sich mit dem Handy. Dieses wird nach dem Mittagessen eingesammelt und bleibt bis zum nächsten Morgen verschlossen. Zum Programm gehört auch das Finale der Wasserballmeisterschaft. Gleichzeitig ist die Wasserrutsche im Lager aufgebaut.

 

Danach geht es für die letzten zwei Zeltgruppen zum Stand-up-Paddeling am Strand. Bei dem Wellengang gestaltet sich das Paddeln etwas schwieriger als gedacht, deswegen testet die zweite Gruppe das große Board mit der Hilfe von Motzern, auf diesem Board steht man (meistens) etwas stabiler. Abends folgt in der Halle ein spannen-des Fußballspiel der Jungs, bei dem auch viele andere Teilis zum Anfeuern anwesend sind. Danach findet noch eine Runde Kinball statt, das Spiel mit dem Riesenball kommt bei groß und klein immer glänzend an.

 

Zum Abschluss des Tages gewinnen die Motzer im Kirschkern-Weitspucken im Rahmen des Spiels „Schlag den Motzer“ mit meterweitem Vorsprung. Nach der Gute-Nacht-Runde geht es für alle Kinder nach einem warmen und sehr bewegungsreichen Tag ins Bett.

Die Teili's 2018

Das Motzer-Team 2018

...Fortsetzung folgt...